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Vereinfachungsregelung für Restaurantdienstleistungen – BMF 22.12.2025

Zur Wiedereinführung der Absenkung des Umsatzsteuersatzes bei Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen veröffentlicht die Finanzverwaltung dieselben Vereinfachungsregelungen wie während der Corona-Pandemie. In der Silvesternacht kann daher einheitlich der Steuersatz von 19 % angewendet werden. Wichtig: Das BMF-Schreiben fügt (erneut) einen neuen Absatz 10.1.12 UStAE hinzu und ändert Absatz 12.16.12 Satz 2 UStAE. Der Bundesrat hat am 19. […]

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Geringwertiges Wirtschaftsgut – 2026

Ein geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG) ist ein Wirtschaftsgut, dessen Anschaffungskosten zwischen 250 EUR und 800 EUR netto liegen. Auf unserer Themenseite erhalten Sie alle Informationen dazu, wann der sofortige Betriebsausgabenabzug für geringwertige Wirtschaftsgüter möglich ist und welche Abschreibungsmöglichkeiten Sie nutzen können. Was ist ein geringwertiges Wirtschaftsgut und welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden? Weitere Voraussetzungen für die

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eBay: Prüfung durch das Finanzamt

eBay: Differenzen im Kontrollmaterial des Finanzamts Meldet sich das Finanzamt bei einem gewerblichen eBay-Mitglied zu einer Betriebs- oder Umsatzsteuersonderprüfung an, kommt der Prüfer selbstverständlich nicht mit leeren Händen. Er hat vermutlich Kontrollmaterial dabei, das er in einem Sammelauskunftsverfahren von eBay über das Mitglied erhalten hat. Differenzen zu den aufgezeichneten Betriebseinnahmen können verschiedene Gründe haben. In

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Reverse-Charge-Verfahren (Umkehrung der Steuerschuldnerschaft)

Das Reverse-Charge-Verfahren (auch Umkehrung der Steuerschuldnerschaft oder Abzugsverfahren genannt) ist eine Sonderregelung bei der Umsatzsteuer. Nach diesem Spezialfall muss nicht der leistende Unternehmer, sondern der Leistungsempfänger (Kunde) die Umsatzsteuer entrichten. Im Rahmen des Reverse-Charge-Verfahrens darf der leistende Unternehmer dem Leistungsempfänger lediglich das Nettoentgelt in Rechnung stellen. Dadurch entsteht für den Kunden eine Umsatzsteuerschuld gegenüber dem

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E-Rechnungspflicht: Entdeckungen auf den zweiten Blick

E-Rechnungspflicht selbst bei ausländischer Betriebsstätte Für inländische Unternehmer ist es ab 2027, spätestens ab 2028 verpflichtend. E-Rechnungen zu erstellen. Doch inländisch ist in diesem Zusammenhang ein dehnbarer Begriff. Denn auch Fernbeziehungen fallen hierunter. Wird beispielsweise ein im Inland steuerbarer und steuerpflichtiger Umsatz vom Ausland, zum Beispiel von einer Betriebsstätte, erbracht, ist dieser immer noch als

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Aufbewahrungsfristen

Unternehmer sind zur Aufbewahrung von Unterlagen verpflichtet, dies ist gesetzlich im Steuerrecht als auch Handelsrecht geregelt. Neben der Abgabenordnung (AO) und dem Handelsgesetzbuch (HGB) gibt es aber noch spezielle Fristen in anderen Gesetzen und Verordnungen. Steuerrelevante Geschäftsunterlagen sind 6, 8 oder sogar 10 Jahre aufzubewahren. Die jeweiligen Fristen sind in der Abgabenordnung geregelt. Beispielsweise müssen

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Formeller Buchführungsmangel bei fehlendem Ausweis von Stornobuchungen

Nach aktueller Rechtsprechung liegt ein formeller Buchführungsmangel vor, wenn ein Kassensystem Stornierungen zulässt, diese aber nicht in den Tagesabschlüssen oder Z-Bons ausgewiesen werden. Hinzuschätzung bei Buchführungsmängeln Nachdem sich der Bundesfinanzhof (BFH) vor einiger Zeit mit Fragen rund um die Hinzuschätzung auf der Grundlage der Richtsatzsammlungen der Finanzverwaltung zu beschäftigen hatte (Urteil v. 18.6.2025, X R

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